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IBR Online (Nachrichten)

Neues aus dem Bau-, Vergabe- und Immobilienrecht
ibr-online Nachrichten (Alle Sachgebiete)
  • (25.08.2026) Die Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten haben laut Statistischem Bundesamt den Juni sowohl beim Umsatz als auch beim Auftragseingang deutlich im Plus abgeschlossen - nach einem sehr volatilen Jahresverlauf. Der Branchenumsatz wuchs real um 6,6 Prozent (nominal +11,5 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Auftragseingang stieg real um 6 Prozent (nominal +20,8 Prozent). Für das erste Halbjahr bedeutet das ein Umsatzplus von nominal 2,8 Prozent. Der Auftragseingang lag 5,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
  • Aber: Deutliches Orderplus im Juni gibt Hoffnung auf Trendwende 2027

    (25.08.2026) Die BAUINDUSTRIE hat ihre Umsatzprognose für 2026 von real plus 2,5 Prozent zu Jahresbeginn auf plus 1 Prozent reduziert. Sie hat sich damit der Skepsis der Forschungsinstitute hinsichtlich der Entwicklung im laufenden Jahr angeschlossen.
  • (24.08.2026) Der politische Wille schien klar: 169 Milliarden Euro wollte die Große Koalition in dieser Legislaturperiode in Straße, Schiene und Wasserstraße investieren. Der jahrelange Sanierungsstau bei der Verkehrsinfrastruktur sollte damit endlich aufgelöst werden. Die Botschaft von Kanzler Merz war eindeutig: "Alles, was baureif ist, wird gebaut." Umso größer ist nicht nur für die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) die Ernüchterung. Trotz Sondervermögen, Infrastruktur-Zukunftsgesetz und Rekordinvestitionen fehlen weiterhin die nötigen Mittel, um dringend notwendige Projekte umzusetzen.
  • (21.08.2026) Nach der Sommer-Novellierung des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BerlAVG) hat der Berliner Vergabeservice zahlreiche Formulare überarbeitet und neue Versionen eingeführt. Hintergrund ist vor allem die strengere Tariftreueregelung, die nun bereits ab einem Auftragswert von 1.000 Euro greift. Zu den betroffenen Dokumenten gehören unter anderem die Aufforderungen zur Angebotsabgabe (Wirt-211) sowie die neuen Tariftreue-Formulare Wirt-214.1 und Wirt-214.2.
  • (21.08.2026) Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz führt der Bund erstmals einheitliche Vorgaben für Solaranlagen auf Gebäuden ein. Die Pflicht startet 2027 bei bestimmten Nichtwohngebäuden und wird in den Folgejahren auf weitere Bestandsgebäude ausgeweitet. Ab 2030 sind auch neue Wohngebäude erfasst.
  • (21.08.2026) Nach der Änderung des Grundsteuersystems mussten alle Grundstückseigentümer eine Grundsteuererklärung abgeben. Die Frist zur Abgabe endete Ende Januar 2023, außer in Bayern (Verlängerung bis 30.4.2023). Immobilieneigentümer, die eine Grundsteuererklärung abgegeben haben, haben mehrere Grundsteuerbescheide erhalten. Was muss man dazu wissen und wie legt man Einspruch dagegen ein?
  • Baugewerbe sieht keine nachhaltige Erholung

    (21.08.2026) Die am 20.08.2026 vom Hessischen Statistischen Landesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen für das erste Halbjahr 2026 zeigen: Eine Erholung des Wohnungsbaus ist nicht in Sicht. Der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e. V. (VbU) weist darauf hin, dass das Baujahr 2026 bisher hinter den Erwartungen der Branche zurückbleibt. Von Januar bis Juni 2026 wurden in Hessen 8.025 Wohnungen genehmigt, was einem Anstieg von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.
  • (20.08.2026) Die Bundesarchitektenkammer (BAK) begrüßt den Aktionsplan zum Hitzeschutz, den fünf Bundesministerien - Umwelt, Finanzen, Arbeit und Soziales, Bauen sowie Entwicklung - am Wochenende vorgelegt haben. Das vierseitige Papier fordert unter anderem einen nationalen Hitzeaktionsplan zum Schutz der Gesundheit, Änderungen im Bauplanungsrecht sowie besseren Schutz von Beschäftigten vor extremer Hitze. Die BAK sieht darin einen überfälligen Schritt - mahnt aber zugleich an, dass Klimaanpassung nur gelingt, wenn Planerinnen und Planer von Beginn an eingebunden werden.
  • (20.08.2026) Eine Auswertung des Nebenkostenprüfers Mineko auf Basis von mehr als 164.000 Abrechnungen hat ergeben, dass die monatlichen Betriebskosten bundesweit im Durchschnitt bei rund 3,59 Euro pro Quadratmeter liegen. In norddeutschen Großstädten liegen die Werte - bis auf Schwerin - höher: in Hamburg bei 3,77 Euro pro Quadratmeter, in Lübeck bei 4,17 Euro, in Kiel bei 3,65 Euro und in Rostock bei 3,75 Euro. Lediglich Schwerin liegt mit 3,38 unter dem bundesweiten Durchschnitt.
  • (20.08.2026) Der Bremer Senat hat ein umfassendes Paket zur Modernisierung des Bauordnungsrechts beschlossen. Das Ziel der gesamten Novelle: Verfahren beschleunigen, Baukosten senken und das Bauen im Bestand stärken. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) unterstützt den Bremer Weg.
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